Aktuelles: Tourismus Östringen

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Gault&Millau WeinGuide 2020 - Weingut Heitlinger erhält 4 Trauben

Hochkarätige Auszeichnung bestätigt die Arbeit des Teams um Claus Burmeister

Zum 27. Mal zeichnete jetzt der WeinGuide Gault&Millau die besten Winzer und Weine Deutschlands aus. Für die neue Ausgabe des Leitmediums der deutschen Weinbranche begutachtete und bewertete das 20-köpfige Team um Chefredakteurin Britta Wiegelmann 1078 Weingüter und über 11.800 Weine. Nachdem letztes Jahr das Schwesterweingut Burg Ravensburg aus Sulzfeld vorgelegt hatte, zog das in Östringen-Tiefenbach beheimatete Weingut Heitlinger nun nach und legte mit der Zuerkennung von 4 Trauben im WeinGuide einen Sprung in die deutsche Spitzenklasse hin.

Hier entstehen nicht nur hochwertige, beeindruckende Weine, das Weingut ist zudem für den Kraichgau von enormer Bedeutung. Denn das Team um den umtriebigen Geschäftsführer Claus Burmeister und die willensstarke Besitzerfamilie Heiler übernimmt alte, nicht mehr bewirtschaftete Lagen und erhält damit die Tradition des Weinmachens in der Region aufrecht. Burmeister ist die treibende Kraft auf den Zwillingsweingütern Heitlinger und Burg Ravensburg. Schon sein Vater hat in Sulzfeld Weinbau betrieben, und Burmeister junior kennt, wie es scheint, jeden Rebstock seit seiner Kindheit persönlich und ist merklich zutiefst verwurzelt in der Region. Es ist keine Marketingfloskel, wenn er sagt, dass der Wein die Geschichte des Rebbergs erzählen soll, sondern zeugt von seiner Begeisterung und Überzeugung ob der vorzüglichen Lagen, die dem Weingut zur Verfügung stehen. Die Zurückhaltung ist ein gelebtes Credo, das deutlich wird, wenn Burmeister mahnt, „nicht zu viel in den Weinbergen rumzufummeln“ und Kellermeister Daniel Rupp von „kontrolliertem Nichtstun“ spricht. Die beiden lassen allen wichtigen Prozessen sowohl in den Reben als auch im Keller den nötigen Raum.

Die Reben genießen bei Hietlinger eine biologisch zertifizierte Bewirtschaftung, und dem Weingut stehen eine optimale Traubenanlieferung sowie modernste Kellertechniken inklusive eines eigenen kleinen Labors zur Verfügung.

Pierre Millemann, renommierter önologischer Berater der Crème de la Crème der burgundischen Pinot-Noir-Erzeuger und anderer Weingüter mit weltweitem Renommee, steht dem Heitlinger-Team ebenfalls zur Seite.

Ein Thema, das Claus Burmeister sehr am Herzen liegt, ist die Biodynamie. „Die Komplexität dieser Denk- und Wirschaftsweise möchte ich zusammen mit meinem Team gedanklich weiter vertiefen und stärker leben.“ So gilt es für ihn, „die natürlichen Zusammenhänge und ihre Auswirkungen auf die Pflanzen noch besser zu fühlen und gewonnene Erkenntnisse umzusetzen.“ Dabei ist ihm der Regionalbezug der Kreisläufe und der Materialien ganz wichtig - so zum Beispiel die Erstellung des eigenen Biokompostes. „Außerdem möchten wir durch Begrünungen die Wasserhaltefähigkeit und das Leben der Böden nachhaltig verbessern.“ Angeregt durch die Südtiroler Biodynamie-Pioniere Alois und Clemens Lageder plant er die Weinberge auch um die Präsenz von Tieren zu bereichern. Seine größte Herausforderung für die Zukunft sieht er darin, „in den wärmeren Jahren mit dem Riesling seiner schlanken Rebsortencharakteristik entsprechend umzugehen und dies mit Arbeiten wie zum Beispiel dem Laubwandmanagement in den Weinbergen zu gewährleisten.“ Und noch ein Thema ist ihm ganz nah: „Zusammen mit meinen Kollegen der Weißen Burgunder Charta möchte ich den Kraichgau weiter in den Köpfen der Weinwelt als Region für besondere weiße Burgunder etablieren. Und natürlich den Pinot Noir, unsere absolute rote Passion, über konsequent burgundisches Pflanzgut und Dichtpflanzung national und international an die Spitze führen!“

pm.

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