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Artikel vom 26.10.2020

Zivilcourage, aber wie?

Ideenaustausch beim internationalen Frauentreff im Oktober

Ein Mann mit dunkler Hautfarbe sitzt im Bus und wird von zwei jungen Männern aufgrund seiner Hautfarbe beleidigt. Wie reagiert man in solchen Situationen, in denen Zivilcourage gefordert ist? Einig waren sich alle Frauen darin, dass sie sich ein beherztes Eingreifen wünschten, wenn sie selbst in eine solche Lage geraten und auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Aber wie weit ist man selbst dazu bereit, sich für andere einzusetzen und Zivilcourage zu zeigen?

Zu dem Thema „Zivilcourage, aber wie? Ideen zum Umgang mit Alltagsrassismus“ trafen sich am 22.10. die Besucherinnen des internationalen Frauentreffs im Hof des Repair-und-mehr Cafés. Um den Frauentreff trotz Corona stattfinden lassen zu können, gingen die 13 Frauen in Kleingruppen im Wald spazieren. Während des Spaziergangs besprachen sie unterschiedliche Szenarien von Alltagsrassismus und diskutierten über Handlungsmöglichkeiten. Abschließend fand sich die gesamte Gruppe wieder im Hof des Repair-und-mehr-Cafés in einem großen Kreis mit Abstand ein. Bei Kaffee, Brezeln und Croissants wurden Tipps ausgetauscht, wie man Zivilcourage zeigen kann und worauf man dabei achten sollte.

Selbstschutz gehe vor, war allen klar, es sei wichtig, Abstand zu halten und den/die Täter*in mit „Sie“ anzusprechen, um Distanz zu wahren. Auch der Tipp, gezielt Gegenfragen zu stellen, wurde als sehr hilfreich empfunden. So kann bei einem lapidar geäußerten Pauschalurteil über bestimmte Minderheiten die Frage „Was haben Sie gerade gesagt?“ oder „Sind Sie sich sicher, dass das so ist?“ schon helfen, um Zeit zu gewinnen und die Person zum Nachdenken zu bringen. Eine gute Idee ist es auch, das Opfer direkt anzusprechen und ihm Hilfe anzubieten. In einer Situation, in der Mithelfende gebraucht werden, spricht man Passanten am besten direkt an: „Sie mit der roten Jacke, bitte helfen Sie mir!“

Alle Frauen sind herzlich zum nächsten Internationalen Frauentreff am Donnerstag, den 19. November von 9–11 Uhr eingeladen. Das Repair-und-mehr-Café in der Gartenstraße 8/1 wird wieder Ausgangspunkt eines Spaziergangs sein. Mitarbeiterinnen vom Julius-Itzel-Haus in Bruchsal stellen den FrauenRaum vor, ein Projekt für Frauen in Wohnungsnot.

hh

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