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Artikel vom 23.11.2020

Gut Kurs gehalten auch unter schwierigen Rahmenbedingungen

Gemeinderat erhielt Bericht zur Situation der städtischen Musik- und Kunstschule

Bei seiner zurückliegenden Zusammenkunft ließ sich der Östringer Gemeinderat über die aktuelle Situation und die jüngsten Entwicklungen an der städtischen Musik- und Kunstschule informieren. Wie Musikdirektor Alois Hirsch vermelden konnte, hat sich die kommunale Bildungseinrichtung trotz vielfältiger Einschränkungen durch die Corona-Pandemie auch im nun zu Ende gehenden Kalenderjahr vergleichsweise gut behaupten können.

Obwohl die Musik- und Kunstschule wegen Corona den Präsenzunterricht im Frühjahr über etliche Wochen ganz streichen musste, Veranstaltungen und Vorspiele längere Zeit ausfielen und auch im Rahmen des gegenwärtig geltenden „Teil-Lockdowns“ einige Erschwernisse bestehen, gab es nach Angaben von Hirsch deswegen bislang keine Kündigungen und auch bei den Neuanmeldungen musste kein „Einbruch“ hingenommen werden.

Musikdirektor Hirsch, der die Schulleitung zum Jahresende an seinen vom Gemeinderat bereits gewählten Nachfolger Marco Vincenzi übergibt, hob bei seinem Report zum Umgang der Musik- und Kunstschule mit der Corona-Krise das große Engagement des Lehrkollegiums bei der Etablierung von alternativen Lehr- und Unterrichtsformen hervor. So wurde beispielsweise der Instrumentalunterricht während der zurückliegenden Schließungsphase auf digitale Video-Kommunikation umgestellt, für Ballett- und Elementargruppen bereiteten die Lehrkräfte Unterricht, Aufgaben und Übungen mit Hilfe von Videoclips auf und für die Kunstklassen wurde unter anderem eine Zoom-Sprechstunde eingerichtet. Soweit der Präsenzunterricht gestattet ist, gilt nun im Schulgebäude an der Hauptstraße schon seit vielen Monaten ein umfassendes Schutz- und Hygienekonzept.

Wie Musikdirektor Hirsch weiter zu berichten wusste, erreicht die Östringer Musik- und Kunstschule mit dem 24-köpfigen Lehrkollegium unter Berücksichtigung der zahlreichen Kooperationen mit den allgemeinbildenden Schulen und den Kindergärten derzeit 868 Kinder, Jugendliche und Erwachsene, davon allein 456 Schülerinnen und Schüler im Instrumentalunterricht.

Alois Hirsch, der schon seit 1983 an der Östringer Musikschule unterrichtet, blickte bei seinem Statusbericht im Gemeinderat nun auch auf seine 24-jährige Tätigkeit in der Position des Schulleiters zurück. In seiner Ägide an der Spitze der Bildungseinrichtung wurden seit 1996 zahlreiche neue Unterrichtsangebote eingeführt, so beispielsweise der Musikgarten für Kinder im Alter von 18 bis 36 Monaten oder der Musikgarten für Kleinkinder bis sechs Monate, bei dem die Babys zusammen mit ihren Bezugspersonen die eigene Stimme und ihren Körper entdecken können und Freude daran entwickeln.

Deutlich ausgebaut wurde darüber hinaus in den zurückliegenden zweieinhalb Jahrzehnten auch die Ensemblearbeit der Östringer Schule. So wurde 1996 die Big Band neu gegründet, die inzwischen längst ein besonderes musikalisches Aushängeschild der Stadt ist, außerdem formierte sich 2006 die erste Jazz-Combo und seit 2009 gibt es weitere vielfältige Bandprojekte für Erwachsene. Die langjährige Zusammenarbeit mit den musischen Vereinen erhielt 2018 durch die Einrichtung einer Bläserklasse in der Kooperation mit den Musikvereinen aus Östringen und Odenheim einen weiteren wertvollen Impuls.

Bei der Gemeinderatssitzung bekundeten Bürgermeister Felix Geider sowie Sprecher der Ratsfraktionen dem scheidenden Schulleiter ihre große Wertschätzung für die an der Spitze der Musik- und Kunstschule über viele Jahre hinweg geleistete Arbeit.

br. 

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