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Tourismus Östringen (Druckversion)
Artikel vom 28.09.2020

Was macht Corona mit mir?

Wir bekommen die Chance uns zu besinnen und dankbar für das zu sein, was wir bereits haben. Dieses Fazit zogen die 13 Besucherinnen des Internationalen Frauentreffs am 17.09. aus der Frage: „Was macht Corona mit mir?“

Bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen saßen die Frauen an den mit Abständen gestellten Tischen im Hof des neuen Repair-und-mehr-Cafés. Jede frühstückte Corona-bedingt das, was sie selbst mitgebracht hatte. Es dauerte nicht lange und die Frauengruppe begann über ihre positiven und negativen Eindrücke in der Corona-Zeit zu erzählen.
Am meisten vermissen die Besucherinnen den ungezwungenen Kontakt mit anderen. Hätten sie eine Person länger nicht mehr gesehen, stelle sich die Frage: Wie begrüßen wir uns? Umarmen wir uns wie sonst oder vermeiden wir Berührung? Alle Frauen sind sich einig: Begrüßungen mit den Ellenbogen oder den Füßen können auf Dauer den körperlichen Kontakt nicht ersetzen.
„Dennoch dürfen wir die positiven Aspekte nicht vergessen“, gibt eine Besucherin zu bedenken. Anstatt sich darauf zu konzentrieren, was man nicht mehr darf, helfe es ihr, sich aufzuschreiben, was immer noch möglich sei: im Wald spazieren gehen, die Natur genießen, sich an den kleinen Dingen im Leben freuen und sich zu fragen: „Würde mein Tag ohne Corona überhaupt anders aussehen?“
Einig war sich die Frauentreffgruppe darin, dass es in dieser Zeit wichtig ist, eigene Kraftquellen (wieder) zu finden. Schließlich ist die Pandemie nicht nur Herausforderung für die gesamte Menschheit, sondern auch eine Chance, unsere Perspektive zu ändern darüber zu reflektieren.
Alle Frauen sind herzlich zum nächsten Internationalen Frauentreff am Donnerstag, den 22. Oktober von 9–11 Uhr im Repair-und-mehr-Café in der Gartenstraße 8/1 eingeladen. Thema: Zivilcourage, aber wie? Ideen zum Umgang mit Alltagsrassismus im Rahmen der interkulturellen Woche.
hh

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